Es dürfte den meisten Menschen schon einmal aufgefallen sein: Eine Banane ändert im Verlauf der Zeit ihre Farbe und auch der Geschmack verändert sich. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Banane reift. Wir möchten Ihnen hier den Reifeprozess einer Banane kurz erklären, so dass Sie in der Lage sind, den perfekten Reifegrad zu wählen.

Um den langen Weg nach Europa zu überstehen werden die Bananen in den Ursprungsländern unreif geerntet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Früchte intensiv grün gefärbt. Das Fruchtfleisch ist zu diesem Zeitpunkt sehr fest und nicht süß. Aus diesem Grund eignet sich die Banane in diesem Stadium nicht für den Rohverzehr, sie können aber zum Kochen und Backen verwendet werden.

In Europa angekommen werden die Bananen in Reifekammern gereift. Der Reifeprozess in der Reifekammer wird gestoppt, sobald die Bananen eine leichtgrüne Farbe angenommen haben. In diesem Zustand kommen die Früchte in die Verkaufsstellen. Sie sind nun leicht süß, fest im Biss und mild im Geschmack.

Nach ein paar Tagen im Regal oder in der Fruchtschale verfärben sich die Früchte gelb. Sie sind nun süß, haben einen klaren Bananengeschmack und ein weiches Fruchtfleisch. Die meisten Konsumenten bevorzugen diesen Zustand der Banane.

Lässt man die Banane ein paar Tage länger reifen, so zeigen sich auf der Schale die ersten schwarzen Flecken. Diese werden von Tag zu Tag mehr und so wird auch das Fruchtfleisch von Tag zu Tag süßer, intensiver und weicher. Für Schleckmäuler oder für die Zubereitung von Süßspeisen ist dieser Zustand ideal.

Nachdem die schwarzen Flecken immer zahlreicher werden, beginnt sich die Bananen immer mehr braun zu verfärben. Die Banane ist nun sehr süß und intensiv, das Fruchtfleisch jedoch auch sehr weich, aus diesem Grund werden die Bananen in diesem Zustand meist verarbeitet.

Ist die Banane schlussendlich komplett Schwarz, dann lässt sie sich aber immer noch für die Zubereitung von Süßspeisen verwenden.