Die Pepino-Melone

Die Pepino-Melone, auch Melonenbirne genannt, ist die Frucht eines Nachtschattengewächses aus Peru. Die Früchte sind sehr süß und erinnern geschmacklich an eine Mischung aus Melone und Birne, was auch den Namen Melonenbirne oder Birnenmelone erklärt. Gegessen wird die Pepino-Melone oft wie ein Apfel, gerade in Peru ist es aber auch sehr gebräuchlich, die Frucht wie einen Kürbis zuzubereiten.

Die Haltbarkeit der Pepino-Melone ist sehr beschränkt und die Frucht ist sehr empfindlich gegenüber Kälte. Aus diesem Grund ist die Melone außerhalb des Anbaugebiets kaum erhältlich.

Die Pepino-Melone ist reich an Vitamin C. Daneben enthält die Frucht aber auch viel Nahrungsfasern und Mineralstoffe. Der Frucht werden außerdem krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben, der definitive Beweis dafür steht allerdings noch aus.

Die Lucuma

Die Lucuma ist eine Frucht, welche in den Anden Perus gedeiht. Da die Frucht selbst sehr trocken ist und über einen unangenehmen Nachgeschmack verfügt, wird sie oft nicht roh gegessen, sondern in Form von zubereiteten Süßspeisen wie Eiscreme oder Milchshakes.

Geschmacklich erinnert die Lucuma an eine Süßkartoffel, aber auch Vergleiche mit Karamelle, Ahornsirup und anderen geschmacksreichen Süßungsmitteln werden genannt.

Verglichen mit vielen anderen Früchten ist die Lucuma sehr nährstoffreich. Grund dafür ist in erster Linie der hohe Zuckergehalt, welcher den Kaloriengehalt auf rund 100 kcal pro 100 g ansteigen lässt.

Die Cherimoya

Die Cherimoya ist eine in Peru sehr beliebte Frucht. Sie ist auch unter dem Namen Custard Apple bekannt, da ihr Fruchtfleisch an Custard (Englische Creme) erinnert. Verzehrt werden die Früchte meist roh, sie können jedoch auch für die Zubereitung von Süßspeisen wie Eiscreme verwendet werden. Der Geschmack der Frucht variiert je nach Art. Die Frucht wurde auch schon als köstlichste Frucht der Welt, sowie als nahrhafteste Frucht der Welt bezeichnet.

Die Samen der Cerhimoya sind nicht genießbar. In Peru werden sie jedoch traditionell als Abführmittel sowie als Mittel gegen Parasiten verwendet. In größeren Mengen sind die Samen jedoch giftig.