Zugegeben, die Suche nach der nützlichsten Frucht ist nicht ganz einfach. Wie bewertet man Nützlichkeit? Wir konnten uns auf keine verbindliche Wertung einigen, sind aber trotzdem zum Schluss gekommen, dass es sich bei der Banane um eine der nützlichsten Früchte handelt. Warum? Dies möchten wir Ihnen hier kurz erläutern.

Sättigung

Zugegeben, der Nährwert einer Banane ist ziemlich hoch. Vergleicht man den Wert von rund 100 kcal pro Banane jedoch mit anderen süßen Früchten, dann steht die Banane plötzlich gar nicht mehr so schlecht da. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Banane, anders als andere Früchte, auch sättigend wirkt, dann spricht eigentlich nichts mehr gegen die Banane als idealen Snack für zwischendurch.

Nährstoffe

Eine Banane ist reich an Nährstoffen. Darunter auch solche, die sonst nur schwer zu finden sind. Eine Banane deckt rund 10 % des täglichen Bedarfs an Kalium, Vitamin C, Magnesium, Kupfer und Mangan. Hinzu kommen noch rund 33 % des Tagesbedarfs an Vitamin B6, zahlreiche Antioxidanten und jede Menge Nahrungsfasern.

Pectin

Bananen sind sehr reich an Pektin und unverdaulicher Stärke. Beim Pektin handelt es sich um eine Art der Stärke, die vom Körper nur langsam abgebaut wird. Sowohl das Pektin als auch die unverdauliche Stärke tragen dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. So ist eine Banane sogar in der Lage, den Blutzuckerspiegel nach einer süßen Mahlzeit zu senken! Ist der Blutzuckerspiegel jedoch tief, erhöhen ihn die Inhaltstoffe der Banane.

Unverdauliche Stärke

Die unverdauliche Stärke, welche sich vor allem in unreifen Bananen findet, kann die Insulinempfindlichkeit und somit die Anfälligkeit für Typ II Diabetes senken. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von 15 – 30 g unverdaulicher Stärke pro Tag, das sind etwas 2 unreife Bananen, die Insulinempfindlichkeit um 33 – 50 % absenkt. Wie genau dieser Effekt zustande kommt ist bisher ungeklärt, allerdings kamen mehrere Studien zum selben, ermutigenden Resultat.